Tag: M
Viele Katzen, besonders getigerte, haben ein "M" auf der Stirn. Das liegt an ihren Genen, die für die typische Fellzeichnung sorgen. Die dunkleren Pigmente folgen dabei natürlichen Linien im Gesicht. Es gibt auch schöne Legenden dazu. In einer islamischen Erzählung soll der Prophet Mohammed Katzen besonders geliebt haben, weshalb sie das "M" als Zeichen der Ehre erhielten. Eine christliche Geschichte besagt, dass Maria einer Katze, die das Jesuskind wärmte, das "M" als Dank hinterließ. In Ägypten könnten die Katzen das Zeichen von der Göttin Bastet bekommen haben.
Ob Wissenschaft oder Mythos – das "M" macht viele Katzen noch besonderer.
Obige Katze schlich immer um unser Appartement in Lloret de Mar herum. Schwer, sie nicht zu füttern oder zu streicheln. Aber genau das ist das Problem an vielen Urlaubsorten. Die vielen Touristen bieten ihnen gute Lebensbedingungen, fehlende Kastrationen lassen die Population wachsen. Zudem werden Straßenkatzen oft toleriert oder gefüttert. Tierschutzgruppen versuchen inzwischen, die Population durch Kastrationen zu kontrollieren.
Anne Seltmann 02.04.2025, 07.57 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL
Biest + zugeben + zärtlich
Niemand wollte es zugeben, aber Omas Katze Mrs. Purrlina war ein Biest. Sie fauchte, kratzte und hatte eine große Vorliebe dafür, Socken in den Tiefen des Hauses verschwinden zu lassen. Doch als Opa krank wurde, geschah das Unfassbare: Die kleine Bestie kletterte auf sein Bett und schnurrte. Sie schmiegte sich an ihn, stupste ihn zärtlich mit der Nase und blieb die ganze Nacht. „Ich glaube, sie mag mich doch“, murmelte Opa gerührt. Oma lachte. „Oder sie plant nur dein Erbe.“ Die Katze blinzelte. Niemand wusste es genau – außer ihr.
Und die Socken, nun ja… die blieben für immer verschwunden.
Anne Seltmann 24.03.2025, 15.59 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL
Museum + umherkriechen + rücksichtslos
Ein **Drabble** ist eine kurze Erzählung, die genau 100 Wörter umfasst, ohne die Überschrift mitzuzählen. Dieses Format fordert Autoren heraus, prägnant und fokussiert zu schreiben, um in dieser begrenzten Wortzahl eine vollständige Geschichte oder Aussage zu vermitteln.
Der Begriff "Drabble" stammt ursprünglich aus dem britischen Science-Fiction-Fandom der 1980er Jahre. Die Birmingham University SF Society standardisierte damals dieses Format, inspiriert von einem Sketch der Comedy-Gruppe Monty Python.
Obwohl Drabbles ihren Ursprung in der Science-Fiction haben, finden sie heute in verschiedenen Genres Anwendung. Die Herausforderung, eine Geschichte auf genau 100 Wörter zu begrenzen, fördert die Kreativität und Präzision im Schreiben
Zusätzlich zum klassischen Drabble gibt es auch Varianten mit 200, 300 oder mehr Wörtern. Diese längeren Formen bieten mehr Raum für Entwicklung, erfordern jedoch weiterhin eine konzentrierte und effiziente Erzählweise
18.03.2025, 04.17 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Das * Miniaturwunderland in Hamburg ist ein echtes Eldorado für Entdecker jeden Alters! Mit beeindruckender Detailverliebtheit erwecken die Miniaturen eine faszinierende Welt zum Leben. Von den majestätischen Alpen bis nach Amerika, von pulsierenden Metropolen bis hin zu idyllischen Dörfern – überall gibt es etwas zu bestaunen. Am Miniatur-Flughafen heben Flugzeuge ab, Schiffe durchqueren echte Wasserstraßen, und mit dem Wechsel von Tag zu Nacht taucht alles in ein magisches Licht.
Egal ob Technik-Begeisterte, Reise-Fans oder einfach Neugierige – das Miniaturwunderland fasziniert mit seinem Charme und seiner atemberaubenden Präzision. Ein unvergessliches Highlight bei jedem Hamburg-Besuch!
05.03.2025, 07.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Mutter Teresa wollte uns mit diesen Worten zeigen, dass wahres Wachstum oft leise geschieht. Die Natur macht keinen Lärm, wenn Bäume größer werden oder Blumen blühen – und doch entfaltet sich alles in seinem eigenen Tempo.
Genauso ist es bei uns Menschen. Wir müssen nicht immer laut sein oder uns ständig beweisen. Vieles entwickelt sich in der Ruhe, wenn wir uns Zeit geben, nachzudenken, zu lernen und innerlich zu wachsen.
Es ist eine Erinnerung daran, dass Geduld und Stille nicht Stillstand bedeuten, sondern dass darin eine besondere Kraft liegt – die Kraft des Wachsens.
Anne Seltmann 01.03.2025, 00.00 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Ein stiller Schatten am Rande der Welt,
wo Äste wie Träume ins Leere greifen.
Die Farben zögern, blühen und sterben,
ein Tanz zwischen Werden und Vergessen.
Sie sitzt dort, eine Gestalt aus Gedanken,
verweht im Wind, der keine Worte kennt.
Ein Hauch von Leben, ein Flüstern der Zeit,
verloren, doch irgendwie da.
Der Boden fern, die Wurzeln nah,
eine Brücke aus Schweigen trägt den Moment.
Die Blüten, zart wie flüchtige Küsse,
fallen wie Sterne in einen endlosen Raum.
Kein Anfang, kein Ende, nur ein Jetzt,
wo Einsamkeit und Schönheit sich berühren.
Anne Seltmann 12.01.2025, 15.56 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Marionetten faszinieren mich immer wieder, deshalb besuch ich oft Marionettenausstellungen. Ich selbst habe z.B. Urmel aus dem Eis (ca. 40 cm groß) als Marionette.
Marionetten sind bewegliche Figuren, die mithilfe von Fäden oder Drähten von einer Person (Marionettenspieler oder Puppenspieler) gesteuert werden. Sie gehören zu den ältesten Formen des Puppenspiels und haben eine lange Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht.
Marionetten finden ihren Ursprung in der Antike, wo sie in religiösen Zeremonien und Theateraufführungen verwendet wurden. Im Mittelalter wurden sie häufig in Kirchen verwendet, um biblische Geschichten darzustellen.
In der Renaissance und im Barock entwickelten sich Marionetten zu einer eigenständigen Kunstform, besonders in Italien und Frankreich. Sie wurden in höfischen Theatern aufgeführt und erreichten ein hohes Maß an technischer Perfektion.
Marionetten sind nicht nur ein Mittel zur Unterhaltung, sondern auch ein Ausdrucksmittel in Theater und Kunst. Sie können komplexe Emotionen und Geschichten darstellen, oft auf eine symbolische oder abstrakte Weise.
Marionetten werden oft als Metaphern für Kontrolle und Manipulation verwendet. In der Literatur und Philosophie symbolisieren sie oft den Einfluss äußerer Kräfte auf das Individuum oder die Frage nach freiem Willen.
Theater und Film: Heutzutage finden Marionetten ihren Platz in modernen Theaterinszenierungen, Filmen und TV-Produktionen. Berühmte Beispiele sind die Puppenspiele von Jim Henson (z.B. "Die Muppets") oder das österreichische Marionettentheater "Salzburger Marionettentheater".
Kulturelles Erbe: In vielen Kulturen sind Marionettentheater ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes. Besonders in Ländern wie Indien, Japan (Bunraku) oder Tschechien haben Marionetten eine lange Tradition.
Fazit
Marionetten sind mehr als nur Spielzeuge; sie sind künstlerische Werkzeuge, die Geschichten zum Leben erwecken und tiefere Botschaften vermitteln können. Sie faszinieren durch die Verbindung von Handwerkskunst, Theater und Symbolik und bleiben eine beliebte und respektierte Form des Puppenspiels in der Welt der darstellenden Künste.
07.01.2025, 06.11 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL
Es war einmal ein alter Baum, der am Rand eines verschneiten Waldes stand. Seine Äste waren knorrig und schwer, und obwohl der Winter ihn entblößt hatte, hing an einem seiner Zweige etwas Besonderes: ein Mistelzweig.
Der Mistelzweig war klein, doch er trug stolz seine immergrünen Blätter und seine perlweißen Beeren, die in der Wintersonne schimmerten. Die Tiere des Waldes flüsterten, dass der Zweig magische Kräfte besäße – Kräfte, die Frieden und Liebe brachten.
Eines kalten Morgens entdeckte ein junges Mädchen den Zweig. Sie war allein und traurig, denn sie hatte einen Streit mit ihrer besten Freundin gehabt. Der Mistelzweig schien sie zu rufen, und als sie ihn berührte, spürte sie plötzlich Wärme in ihrem Herzen. Sie nahm den Zweig vorsichtig mit nach Hause und hängte ihn über ihre Tür.
Am Abend klopfte es an der Tür, und draußen stand ihre Freundin, zögernd, aber mit einem entschuldigenden Lächeln. Unter dem Mistelzweig fielen sich die beiden in die Arme, und der Streit war vergessen.
Von diesem Tag an galt der Mistelzweig nicht nur als Symbol der Liebe, sondern auch der Versöhnung. Und jedes Jahr, wenn die Winterzeit kam, schmückten die Menschen ihre Türen mit Mistelzweigen – in der Hoffnung, dass sie Frieden und Freude in ihre Häuser bringen würden.
Anne Seltmann 20.12.2024, 05.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL
20.10.2024, 01.00 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL