Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: M

Miau-velous Moments N° 20



[In Lloret de Mar 1982]



Viele Katzen, besonders getigerte, haben ein "M" auf der Stirn. Das liegt an ihren Genen, die für die typische Fellzeichnung sorgen. Die dunkleren Pigmente folgen dabei natürlichen Linien im Gesicht. Es gibt auch schöne Legenden dazu. In einer islamischen Erzählung soll der Prophet Mohammed Katzen besonders geliebt haben, weshalb sie das "M" als Zeichen der Ehre erhielten. Eine christliche Geschichte besagt, dass Maria einer Katze, die das Jesuskind wärmte, das "M" als Dank hinterließ. In Ägypten könnten die Katzen das Zeichen von der Göttin Bastet bekommen haben.

Ob Wissenschaft oder Mythos – das "M" macht viele Katzen noch besonderer. 


Obige Katze schlich immer um unser Appartement in Lloret de Mar herum. Schwer, sie nicht zu füttern oder zu streicheln. Aber genau das ist das Problem an vielen Urlaubsorten. Die vielen Touristen bieten ihnen gute Lebensbedingungen, fehlende Kastrationen lassen die Population wachsen. Zudem werden Straßenkatzen oft toleriert oder gefüttert. Tierschutzgruppen versuchen inzwischen, die Population durch Kastrationen zu kontrollieren.






Anne Seltmann 02.04.2025, 07.57 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Drabble 2025 N° 12





Es ist Dienstag und wieder Drabblezeit.

Wortvorgaben für das Drabbel lauten diesmal:

Biest + zugeben + zärtlich

 

Niemand wollte es zugeben, aber Omas Katze Mrs. Purrlina war ein Biest. Sie fauchte, kratzte und hatte eine große Vorliebe dafür, Socken in den Tiefen des Hauses verschwinden zu lassen. Doch als Opa krank wurde, geschah das Unfassbare: Die kleine Bestie kletterte auf sein Bett und schnurrte. Sie schmiegte sich an ihn, stupste ihn zärtlich mit der Nase und blieb die ganze Nacht. „Ich glaube, sie mag mich doch“, murmelte Opa gerührt. Oma lachte. „Oder sie plant nur dein Erbe.“ Die Katze blinzelte. Niemand wusste es genau – außer ihr.

Und die Socken, nun ja… die blieben für immer verschwunden.








Anne Seltmann 24.03.2025, 15.59 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Drabble 2025 N° 11





Wortvorgaben für das Drabbel lauten diesmal:

Museum + umherkriechen + rücksichtslos



An einem sonnigen Nachmittag entschied sich Freja, das neue Museum in der Stadt zu besuchen. Sie hatte kürzlich davon in der Tagsezeitung gelesen. Sie war gespannt auf die Ausstellungsstücke, die niemand je zuvor gesehen hatte. Als sie zwischen den antiken Statuen und Gemälden stand, fühlte sie sich von einer unsichtbaren Präsenz beobachtet. Plötzlich bemerkte sie, wie sich der Schatten eines ausgestellten Ritters rücksichtslos von seinem Sockel löste und umherkroch. Erschrocken wich sie zurück, doch der Schatten näherte sich ihr, als wolle er sie warnen. In diesem Moment verstand Clara, dass das Museum mehr Geheimnisse verbarg, als es den Anschein hatte. 




Für Unkundige:

Ein **Drabble** ist eine kurze Erzählung, die genau 100 Wörter umfasst, ohne die Überschrift mitzuzählen. Dieses Format fordert Autoren heraus, prägnant und fokussiert zu schreiben, um in dieser begrenzten Wortzahl eine vollständige Geschichte oder Aussage zu vermitteln.

 

Der Begriff "Drabble" stammt ursprünglich aus dem britischen Science-Fiction-Fandom der 1980er Jahre. Die Birmingham University SF Society standardisierte damals dieses Format, inspiriert von einem Sketch der Comedy-Gruppe Monty Python.

 

Obwohl Drabbles ihren Ursprung in der Science-Fiction haben, finden sie heute in verschiedenen Genres Anwendung. Die Herausforderung, eine Geschichte auf genau 100 Wörter zu begrenzen, fördert die Kreativität und Präzision im Schreiben

 

Zusätzlich zum klassischen Drabble gibt es auch Varianten mit 200, 300 oder mehr Wörtern. Diese längeren Formen bieten mehr Raum für Entwicklung, erfordern jedoch weiterhin eine konzentrierte und effiziente Erzählweise



18.03.2025, 04.17 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Maritimer Mittwoch N° 221




N° 221

[Im Miniaturwunderland in Hamburg]




Das * Miniaturwunderland in Hamburg ist ein echtes Eldorado für Entdecker jeden Alters! Mit beeindruckender Detailverliebtheit erwecken die Miniaturen eine faszinierende Welt zum Leben. Von den majestätischen Alpen bis nach Amerika, von pulsierenden Metropolen bis hin zu idyllischen Dörfern – überall gibt es etwas zu bestaunen. Am Miniatur-Flughafen heben Flugzeuge ab, Schiffe durchqueren echte Wasserstraßen, und mit dem Wechsel von Tag zu Nacht taucht alles in ein magisches Licht.

Egal ob Technik-Begeisterte, Reise-Fans oder einfach Neugierige – das Miniaturwunderland fasziniert mit seinem Charme und seiner atemberaubenden Präzision. Ein unvergessliches Highlight bei jedem Hamburg-Besuch! 




[*Namensnennung...unbeuaftragt und unbezahlt]







05.03.2025, 07.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Weisheiten am Samstag N° 49



N° 49

[kreiert mit Photoshop]





Mutter Teresa wollte uns mit diesen Worten zeigen, dass wahres Wachstum oft leise geschieht. Die Natur macht keinen Lärm, wenn Bäume größer werden oder Blumen blühen – und doch entfaltet sich alles in seinem eigenen Tempo.

Genauso ist es bei uns Menschen. Wir müssen nicht immer laut sein oder uns ständig beweisen. Vieles entwickelt sich in der Ruhe, wenn wir uns Zeit geben, nachzudenken, zu lernen und innerlich zu wachsen.

Es ist eine Erinnerung daran, dass Geduld und Stille nicht Stillstand bedeuten, sondern dass darin eine besondere Kraft liegt – die Kraft des Wachsens.







Anne Seltmann 01.03.2025, 00.00 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Am Rande der Welt



[KI genriertes Bild / Text © Anne Seltmann]







Ein stiller Schatten am Rande der Welt,
wo Äste wie Träume ins Leere greifen.
Die Farben zögern, blühen und sterben,
ein Tanz zwischen Werden und Vergessen.

Sie sitzt dort, eine Gestalt aus Gedanken,
verweht im Wind, der keine Worte kennt.
Ein Hauch von Leben, ein Flüstern der Zeit,
verloren, doch irgendwie da.

Der Boden fern, die Wurzeln nah,
eine Brücke aus Schweigen trägt den Moment.
Die Blüten, zart wie flüchtige Küsse,
fallen wie Sterne in einen endlosen Raum.

Kein Anfang, kein Ende, nur ein Jetzt,
wo Einsamkeit und Schönheit sich berühren.


~*~

© Anne Seltmann






Anne Seltmann 12.01.2025, 15.56 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Projekt: Ich seh rot 222/2025





222/2025 



Marionetten faszinieren mich immer wieder, deshalb besuch ich oft Marionettenausstellungen. Ich selbst habe z.B. Urmel aus dem Eis (ca. 40 cm groß) als Marionette.

Marionetten sind bewegliche Figuren, die mithilfe von Fäden oder Drähten von einer Person (Marionettenspieler oder Puppenspieler) gesteuert werden. Sie gehören zu den ältesten Formen des Puppenspiels und haben eine lange Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht.

Marionetten finden ihren Ursprung in der Antike, wo sie in religiösen Zeremonien und Theateraufführungen verwendet wurden. Im Mittelalter wurden sie häufig in Kirchen verwendet, um biblische Geschichten darzustellen.

In der Renaissance und im Barock entwickelten sich Marionetten zu einer eigenständigen Kunstform, besonders in Italien und Frankreich. Sie wurden in höfischen Theatern aufgeführt und erreichten ein hohes Maß an technischer Perfektion.

Marionetten sind nicht nur ein Mittel zur Unterhaltung, sondern auch ein Ausdrucksmittel in Theater und Kunst. Sie können komplexe Emotionen und Geschichten darstellen, oft auf eine symbolische oder abstrakte Weise.

Marionetten werden oft als Metaphern für Kontrolle und Manipulation verwendet. In der Literatur und Philosophie symbolisieren sie oft den Einfluss äußerer Kräfte auf das Individuum oder die Frage nach freiem Willen.


Theater und Film: Heutzutage finden Marionetten ihren Platz in modernen Theaterinszenierungen, Filmen und TV-Produktionen. Berühmte Beispiele sind die Puppenspiele von Jim Henson (z.B. "Die Muppets") oder das österreichische Marionettentheater "Salzburger Marionettentheater".

Kulturelles Erbe: In vielen Kulturen sind Marionettentheater ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes. Besonders in Ländern wie Indien, Japan (Bunraku) oder Tschechien haben Marionetten eine lange Tradition.

 

Fazit

Marionetten sind mehr als nur Spielzeuge; sie sind künstlerische Werkzeuge, die Geschichten zum Leben erwecken und tiefere Botschaften vermitteln können. Sie faszinieren durch die Verbindung von Handwerkskunst, Theater und Symbolik und bleiben eine beliebte und respektierte Form des Puppenspiels in der Welt der darstellenden Künste.








07.01.2025, 06.11 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Floral Friday Fotos N° 285




N° 285








Es war einmal ein alter Baum, der am Rand eines verschneiten Waldes stand. Seine Äste waren knorrig und schwer, und obwohl der Winter ihn entblößt hatte, hing an einem seiner Zweige etwas Besonderes: ein Mistelzweig.

Der Mistelzweig war klein, doch er trug stolz seine immergrünen Blätter und seine perlweißen Beeren, die in der Wintersonne schimmerten. Die Tiere des Waldes flüsterten, dass der Zweig magische Kräfte besäße – Kräfte, die Frieden und Liebe brachten.

Eines kalten Morgens entdeckte ein junges Mädchen den Zweig. Sie war allein und traurig, denn sie hatte einen Streit mit ihrer besten Freundin gehabt. Der Mistelzweig schien sie zu rufen, und als sie ihn berührte, spürte sie plötzlich Wärme in ihrem Herzen. Sie nahm den Zweig vorsichtig mit nach Hause und hängte ihn über ihre Tür.

Am Abend klopfte es an der Tür, und draußen stand ihre Freundin, zögernd, aber mit einem entschuldigenden Lächeln. Unter dem Mistelzweig fielen sich die beiden in die Arme, und der Streit war vergessen.

Von diesem Tag an galt der Mistelzweig nicht nur als Symbol der Liebe, sondern auch der Versöhnung. Und jedes Jahr, wenn die Winterzeit kam, schmückten die Menschen ihre Türen mit Mistelzweigen – in der Hoffnung, dass sie Frieden und Freude in ihre Häuser bringen würden.




© Anne Seltmann





[eng]


Once upon a time there was an old tree that stood at the edge of a snowy forest. Its branches were gnarled and heavy, and although winter had stripped it bare, one of its branches held something special: a sprig of mistletoe.

The mistletoe was small, but it proudly bore its evergreen leaves and its pearly white berries that shimmered in the winter sun. The animals of the forest whispered that the sprig had magical powers - powers that brought peace and love.

One cold morning a young girl discovered the sprig. She was alone and sad because she had had a fight with her best friend. The mistletoe seemed to call to her, and when she touched it she suddenly felt warmth in her heart. She carefully took the sprig home and hung it over her door.

That evening there was a knock on the door, and outside stood her friend, hesitant but with an apologetic smile. The two fell into each other's arms under the mistletoe and the argument was forgotten.

From that day on, the mistletoe was not only a symbol of love, but also of reconciliation. And every year, when winter came, people decorated their doors with mistletoe - in the hope that it would bring peace and joy into their homes.

© Anne Seltmann 











Anne Seltmann 20.12.2024, 05.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL

T-in die neue Woche N° 357



N° 357 


Eine weitere Tür aus Usedom





Ich werde dieses Mal eure Türen nicht kommentieren, da wir für eine Woche bei den Enkelbuben sind.

Höchts wahrscheinlich schaffe ich es dann am kommenden Freitag oder Samstag





Nächster Türen Termin:

17. November 2024




Bitte vormerken!

Der letzte Termin wäre der 15. Dezember und so mit endet dieses Projekt von Nova
welches ich kommissarisch übernommen hatte! Es steht nun jedem frei dieses Projekt weiterzuführen.















20.10.2024, 01.00 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Maritimer Mittwoch N° 202



N° 202 


Schaufensterdeko












Anne Seltmann 25.09.2024, 06.59 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

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