Tag:

Der Volksglaube meint, dass die Namensgebung auf ein familiäres Bild zurückgeführt. Die fünf bunten Blütenblätter werden von insgesamt fünf Kelchblättern getragen. Das unterste der Blütenblätter ist das größte und sitzt auf zwei von diesen Kelchblättern. Dieses wird allgemein als die "Stiefmutter" angesehen. Rechts und links befinden sich zwei bunt gefärbte Blütenblätter, die Töchter, auf jeweils einem Kelchblatt. Darüber gibt es zwei weitere Blütenblätter, welche sich ein Kelchblatt teilen müssen und deswegen als die Stieftöchter bezeichnet werden. Außerdem ist das Stiefmütterchen Symbol der japanischen Stadt Osaka und das Sinnbild für Kraft der liebevollen Gedanken und Erinnerung.
Anne Seltmann 28.09.2020, 06.06 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Innenansicht des Ratzeburger Doms.
Eine kleine Tür verhindert, dass jedermann auf die Kanzel klettert.
Die Kanzel als Empore ist eine Erfindung der Prediger-(Bettel-)Orden des 13. Jahrhunderts. Je größer die Kirchen wurden und je mehr Bedeutung man der Predigt zumaß, desto höher wurden die Kanzeln und desto kunstvoller wurden sie ausgestaltet.

Der Ratzeburger Dom befindet sich auf dem höchsten Punkt der Nordspitze der Altstadtinsel von Ratzeburg. Gestiftet wurde der Dom von Heinrich dem Löwen als Bischofskirche des Bistums Ratzeburg. Daher ist er einer der vier sogenannten Löwendome, zu denen auch die in Schwerin, Lübeck und Braunschweig gehören. Eine Replik des Braunschweiger Löwen steht seit 1881 auf dem Domhof zu Ratzeburg.
Anne Seltmann 27.09.2020, 07.54 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Armer Ritter, Kartäuserklößchen… Gebackener Weck, Semmelschnitten...such dir was aus, denn es gibt unglaublich viele Bezeichnungen für dieses Leckerei.
Grad eben gab es bei uns Kartäuserklößchen. Ich hatte sie in der Sendung * "Das perfekte Dinner" gesehen und große Lust sie nachzumachen. Und Schwups, sind sie schon in unseren Bäuchen

Sie sehen ein wenig wie Frikadellen aus

Einst gab es einen Kartäusermönch der nur noch altes Brot und vertrocknetes Backwerk zu sich nehmen wollte und sich gelobte seine Lust nach Süßem zu widerstehen. In seiner Zelle nahm er das Frühstück ein, welches aus warmer Milch und altem Brot bestand. Im Laufe seines Älterwerdens war das Beißen in das alte Brot immer beschwerlicher, also tauchte er es in die warme Milch, die er aber zuvor gesüßt hatte. Ganz ohne Zucker ging es wohl doch nicht, denn er mischte noch Zimt unter, welches er von Weihnachten an noch übrighatte. Nun war der Mönch sehr erfindungsreich, er experimentierte mit seinem Gemisch aus Milch, Brot, Zucker und Zimt und eines Tages entstand der Kartäuserkloß. Niemand durfte von der Erfindung wissen, denn Kartäusermönche lebten Zeit ihres Lebens abgeschieden von der Außenwelt, selbst von den Mitbrüdern getrennt.
Doch der Mönch schrieb seine Rezeptur auf, vielleicht um sein schlechtes Gewissen zu entlasten und so kam es Jahrzehnte später in die Küchen der Würzburger Bürger.
[ *Namensnennung …unbeauftragt und unbezahlt, trotzdem muss es als "Werbung" gekennzeichnet werden!]
Anne Seltmann 26.09.2020, 17.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL
N° #110/2020


Anne Seltmann 25.09.2020, 18.42 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

In Reih und Glied sitzen hier die Raben.
Leider habe ich den Namen des Künstlers nicht parat.
Gesehen im Naturerlebnisraum Kolonistenhof.
Er liegt inmitten von Schleswig-Holstein,
am Rande des Naturparkes Hüttener Berge,
im Städtedreieck zwischen Rendsburg, Eckernförde und Schleswig.
Als eine Außenstelle des Marienhofes in Rendsburg,
einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen,
wird auch der Naturerlebnisraum Kolonistenhof
von Menschen mit besonderen Förderbedarf betrieben.
Anne Seltmann 24.09.2020, 17.36 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Sie ist nach der vollständigen Vernichtung im Jahre 1768 vom Baumeister Rosenberg 1769/70 wiederaufgebaut worden.
Das Kirchengebäude wurde im klassizistischen Stil als Backsteinsaalkirche errichtet.
Bemerkenswert ist das Sandsteinportal. Es wurde vom Bildhauer Moser, der auch für den Innenausbau verantwortlich war, geschaffen.

Anne Seltmann 20.09.2020, 07.32 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL