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Tag: Black and White

Black and White Februar 2026









Piktogramme – Von der Höhlenwand zum kreativen Designstatement

Wir begegnen ihnen täglich – auf Flughäfen, in Apps, auf Verpackungen, in Museen oder auf Straßenschildern.

Piktogramme sind aus unserem visuellen Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch während sie früher vor allem funktional waren, zeigen sie sich heute überraschend kreativ, verspielt und stilistisch vielfältig.

Aber wer hat sie eigentlich erfunden?

Der Ursprung der Bildzeichen

Streng genommen sind Piktogramme älter als jede Schrift. Schon in prähistorischen Höhlenmalereien wurden Informationen über Bilder vermittelt. Später entwickelten Hochkulturen wie die Ägypter mit ihren Hieroglyphen komplexe Bildzeichensysteme.

Als moderner Gestaltungsansatz wurden Piktogramme jedoch besonders im 20. Jahrhundert geprägt – vor allem durch den österreichischen Sozialwissenschaftler und Philosophen Otto Neurath.

Er entwickelte in den 1920er-Jahren gemeinsam mit dem Grafiker Gerd Arntz das sogenannte Isotype-System (International System Of Typographic Picture Education).

Die Idee dahinter war revolutionär: Informationen sollten so einfach und international verständlich wie möglich über reduzierte Bildsymbole vermittelt werden – unabhängig von Sprache oder Bildung.

Klare Formen, starke Kontraste, maximale Vereinfachung – das war das Prinzip.

Der große Durchbruch

Internationale Aufmerksamkeit erhielten Piktogramme vor allem durch Großveranstaltungen.

Ein Meilenstein war das visuelle Leitsystem der Olympischen Spiele 1972 in München, gestaltet von Otl Aicher für die Olympische Sommerspiele 1972.

Seine systematisch aufgebauten, geometrisch reduzierten Sport-Piktogramme gelten bis heute als Designklassiker. Sie waren funktional, einheitlich und weltweit verständlich – ein Meilenstein der visuellen Kommunikation.

Vom Funktionssymbol zur Designikone

Lange Zeit galt: Piktogramme müssen neutral, sachlich und möglichst unsichtbar sein.

Form folgt Funktion.

Doch mit der Digitalisierung und dem Aufkommen von Apps, Social Media und Markeninszenierungen hat sich das stark verändert.

Heute dürfen Piktogramme:

 

* Charakter zeigen

* Humor transportieren

* Emotionen wecken

* Markenidentität stärken

* Illustrativ und detailreicher sein

Flat Design, 3D-Icons, animierte Symbole, handgezeichnete Linien, Farbverläufe – die einst strengen Gestaltungsregeln werden bewusst erweitert.


Warum sehen Piktogramme heute kreativer aus?

 

1. Digitale Oberflächen erlauben mehr Detailreichtum

2. Marken wollen sich visuell differenzieren

3. Nutzer sind visuell geschult und erwarten Ästhetik

4. Gestaltung wird zunehmend als Erlebnis verstanden

5. KI-Tools eröffnen neue Formensprachen und Stilvarianten

 

Das moderne Piktogramm ist nicht mehr nur Wegweiser – es ist Teil einer visuellen Erzählung.

Zwischen Klarheit und Kreativität

Die Herausforderung bleibt jedoch:

Ein Piktogramm muss trotz gestalterischer Freiheit verständlich bleiben.

Je kreativer es wird, desto wichtiger ist die Balance zwischen Ästhetik und Lesbarkeit.

Das beste Piktogramm funktioniert international – und überrascht gleichzeitig durch seine Gestaltung.

Fazit

Von prähistorischen Wandzeichnungen über das Isotype-System von Otto Neurath bis hin zu animierten App-Icons unserer Zeit – Piktogramme haben eine erstaunliche Entwicklung durchlaufen.

Was einst als nüchternes Informationssymbol begann, ist heute ein kreatives Gestaltungselement mit Persönlichkeit geworden.

Und vielleicht liegt genau darin ihre Zukunft:

Nicht nur Orientierung zu geben, sondern auch visuelle Freude zu bereiten.



Marius...






Anne Seltmann 15.02.2026, 09.26 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Black and White Januar 2026




[Gesehen im November an einem Zaum, der zu einem Friedhof führt]










Anne Seltmann 02.01.2026, 06.25 | (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Vom Anderssein




[Bild KI generiert / Text © Anne Seltmann]







es gibt menschen
die hören auf
wo das andere beginnt

die stellen fragen
um keine antworten zu hören
nur bestätigungen

sie messen mit linealherzen
was nicht in ihre form passt
wird glattgeredet oder
abgestellt
in ecken ohne licht

du aber
bist anders
und bleibst

wie eine linie
die sich weigert
gerade zu werden

wie eine farbe
die nicht sagt
was sie ist

wie ein wort
das sich nicht übersetzen lässt

und vielleicht ist es das
was sie fürchten
dieses ungezähmte
dieses frei

doch du bist

nicht zu viel
nicht zu laut
nicht zu wenig

du bist nur du

und das ist
kein fehler
sondern eine form
der wahrheit


~*~

© Anne Seltmann






Anne Seltmann 14.06.2025, 08.48 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Black an White Februar 2025



Februar 2025 


Leicht (un)bekleidet  

Im Tierpark von Wismar 








Anne Seltmann 28.02.2025, 00.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Black an White Januar 2025



Januar 2025 









Die Wellen brechen,
ein kraftvolles Aufbäumen
gegen den unendlichen Horizont.
Wasser in Bewegung,
geboren aus der Tiefe,
zerschlägt sich selbst am Fels,
um in tausend Tropfen
den Himmel zu berühren.
Ein Tanz der Elemente,
wo Meer und Wind
sich begegnen und trennen,
immer wieder,
in ewiger Wiederkehr.


~*~

© Anne Seltmann








Anne Seltmann 10.01.2025, 08.25 | (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Black an White / 4. Advent / Adventszeit 2024





An meinem Küchenfenster






Anne Seltmann 22.12.2024, 00.00 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Black an White / 3. Advent / Adventszeit 2024






Aus dem Archiv. In einem Schlosspark entdeckt. Dort gab es einen Weihnachtsmarkt!










15.12.2024, 07.20 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Black an White / 2. Advent / Adventszeit 2024





Warum schmückt man den Tannenbaum?

Das Schmücken des Tannenbaums hat eine lange Tradition, die mit verschiedenen kulturellen und religiösen Ursprüngen verbunden ist.

 

1. Vorchristliche Ursprünge

Schon in vorchristlicher Zeit schmückten Menschen grüne Zweige, um im Winter Hoffnung und Lebenskraft zu symbolisieren. Immergrüne Pflanzen galten als Zeichen des Lebens und Schutzsymbole gegen böse Geister. 

 

2. Christliche Tradition

Im Mittelalter wurden immergrüne Bäume als Symbol für das Paradies in Kirchen oder Häusern aufgestellt, oft am 24. Dezember, dem Adam-und-Eva-Tag. Sie sollten an den Baum der Erkenntnis erinnern. Mit Äpfeln und Oblaten geschmückt, verbanden sie das christliche Weihnachtsfest mit der Schöpfungsgeschichte. 

 

3. Symbolik der Dekoration

Lichter: Ursprünglich Kerzen, symbolisieren das Licht Jesu, das die Dunkelheit vertreibt. 

Äpfel: Früher ein Hinweis auf den Sündenfall und die Erlösung durch Christus. 

Sterne, Engel und andere Ornamente**: Diese stehen für die weihnachtliche Botschaft von Frieden, Liebe und Hoffnung. 

 

4. Verbreitung des Weihnachtsbaums

Der geschmückte Tannenbaum verbreitete sich im 17. und 18. Jahrhundert zunächst in deutschen Regionen und später weltweit. Mit der Zeit wurde er zu einem zentralen Symbol der Weihnachtsfeierlichkeiten, oft mit individuellen und kulturellen Variationen. 

 

Heute ist der Weihnachtsbaum ein Sinnbild für Gemeinschaft, Freude und das Fest der Liebe. Seine Dekoration spiegelt oft persönliche Traditionen und kreative Ausdrucksformen wider.
















Anne Seltmann 08.12.2024, 06.11 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Black an White / 1. Advent / Adventszeit 2024









Jedes Jahr zum ersten Advent startet Marius ein kleines, besonderes Projekt. Es ist ungewöhnlich, da er in dieser friedlichen Zeit nach Schwarz-Weiß-Bildern sucht – ein Kontrast zur farbenfrohen Adventszeit und eine spannende Herausforderung. Wer möchte, kann gerne mitmachen und seinen Beitrag bei Marius verlinken!










Anne Seltmann 02.12.2024, 06.25 | (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Black an White April 2024



April 2024 


Langzeitbelichtung und Bearbeitung mit Photoshop










Anne Seltmann 04.04.2024, 15.46 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL