Tag: Pfingstrose

Wenn man Menschen fragt, was an Pfingsten gefeiert wird, entstehen oft erstaunlich lange Denkpausen. Weihnachten kennt jeder. Ostern ebenfalls. Aber Pfingsten? Für viele bedeutet es vor allem ein langes Wochenende, Ausflüge, freie Tage oder den Beginn des Frühsommers.
Dabei steckt hinter Pfingsten eines der bedeutendsten Feste des Christentums.
Der Name „Pfingsten stammt vom griechischen Wort pentekoste und bedeutet „der fünfzigste Tag. Gefeiert wird Pfingsten nämlich genau fünfzig Tage nach Ostern.
In der christlichen Überlieferung geschah an diesem Tag etwas Besonderes: Der Heilige Geist kam zu den Jüngern Jesu. Die Bibel beschreibt dies sehr bildhaft—mit Brausen, Wind und Feuerzungen. Die Jünger, die vorher verängstigt und unsicher gewesen waren, fanden plötzlich Mut, hinauszugehen und ihre Botschaft mit anderen Menschen zu teilen.
Deshalb gilt Pfingsten oft auch als „Geburtstag der Kirche.
Doch unabhängig vom religiösen Hintergrund steckt in Pfingsten noch etwas anderes, das viele Menschen anspricht: die Idee von Aufbruch, innerer Bewegung und neuer Kraft.
Es ist kein Zufall, dass Pfingsten mitten im Frühling liegt. Die Natur steht in voller Blüte, alles wirkt heller, offener und lebendiger. Fenster stehen offen, Gärten duften, und selbst die Luft scheint manchmal leichter zu sein. Vielleicht passt deshalb gerade dieses Fest so gut in diese Jahreszeit.
Pfingsten ist kein lautes Fest mit festgelegten Bildern wie Weihnachtsbaum oder Osterhase. Es ist stiller. Fast unscheinbar. Und vielleicht wird es gerade deshalb oft übersehen.
Dabei erzählt Pfingsten eigentlich von etwas, das viele Menschen kennen: dem Wunsch nach Zuversicht. Nach Mut. Nach einem kleinen inneren Aufwind, wenn das Leben schwer oder festgefahren geworden ist.
Vielleicht muss man dafür nicht einmal besonders religiös sein.
Vielleicht reicht schon der Gedanke, dass manchmal etwas Neues beginnen kann—leise, unerwartet und mitten im Alltag. Wie ein offenes Fenster nach einem langen Winter.
Ich wünsche meinen Leser*innen ein schönes Pfingstwochenende!
Anne Seltmann 24.05.2026, 06.20 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Inspiriert durch >> Kreasoli << , musste ich einmal ins Archiv greifen, um euch meine Pfingstrose zu zeigen.
Die Pfingstrose ist eine Blume, die sich Zeit lässt – und
genau darin liegt ihr Zauber.
Wo andere Pflanzen schnell kommen und gehen, baut sie Spannung auf: feste
Knospen, die wirken, als würden sie ein Geheimnis hüten. Und dann, fast über
Nacht, öffnet sie sich in eine üppige, duftende Blüte, so weich und
vielschichtig, dass sie eher wie ein Versprechen wirkt als wie eine Pflanze.
Ihre Farben reichen von zartem Weiß über pudriges Rosa bis hin zu kräftigem Purpur. Oft wirkt sie ein wenig verschwenderisch – als hätte sie beschlossen, Schönheit nicht sparsam, sondern großzügig zu verteilen.
Dann habe ich mich auf die Suche begeben, um zu sehen, woher der Name eigentlich kommt. Ich muss das immer wissen.
Der Name Pfingstrose hat einen ganz einfachen, fast
bodenständigen Ursprung:
Sie blüht rund um das christliche Fest Pfingsten – meist im späten Frühling bis
Frühsommer. So wurde sie im Volksmund zur „Rose von Pfingsten, obwohl sie
botanisch gar keine Rose ist, sondern zur Gattung Paeonia gehört.
Hinter ihrem wissenschaftlichen Namen steckt jedoch eine
alte Geschichte:
In der griechischen Mythologie war Paeon ein Schüler des Heilgottes Asklepios.
Paeon heilte mit einer Pflanze, die so wirksam war, dass sie den Neid seines
Lehrers erregte. Um ihn zu schützen, verwandelten die Götter ihn in eben diese
Blume – die Pfingstrose.
Vielleicht ist es genau diese Mischung aus Fülle und
Flüchtigkeit, die die Pfingstrose so besonders macht.
Sie blüht nicht lange – aber intensiv.
Und gerade weil sie sich nicht festhalten lässt, wird jeder Moment mit ihr
kostbar.
In Gärten steht sie oft für Liebe, Glück und Reichtum – in
manchen Kulturen sogar für ein gutes, erfülltes Leben.
Und wer einmal eine Pfingstrose beim Aufblühen beobachtet hat, versteht
schnell, warum.
Anne Seltmann 17.04.2026, 06.51 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Manchmal brauchen Tage kein großes Feuerwerk, sondern nur einen stillen Moment, in dem sich das Wesentliche zeigt –
im Flirren der Luft, im Spiel der Blätter, in der Ahnung, dass etwas Größeres über uns wacht.
Pfingsten ist so ein Tag. Ein Tag des Innehaltens, des Aufatmens, des offenen Fensters zur Welt.
Ich wünsche euch allen frohe Pfingstage!

Anne Seltmann 07.06.2025, 06.44 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL
Anne Seltmann 27.09.2024, 06.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Die Pfingstrosen (Paeonia), auch Päonien genannt, sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Pfingstrosengewächse (Paeoniaceae). Diese Gattung umfasst 32 Arten. Die bekanntesten Sorten sind Stauden, also ausdauernde krautige Pflanzen, deren oberirdische Sprossen im Winter absterben; daneben gibt es auch verholzende Arten und Sorten, die meistens als Halbsträucher, seltener als Sträucher wachsen. Ausgangsformen der Kultursorten sind fast immer gärtnerische Züchtungen der Gemeinen Pfingstrose und der Milchweißen Pfingstrose. Wenige Gartenformen basieren dagegen auf interspezifischen Hybriden.
Quelle: © Wikipedia


Anne Seltmann 10.10.2016, 07.05 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die Pfingstrosen (Paeonia), auch Päonien genannt, sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Pfingstrosengewächse (Paeoniaceae). Diese Gattung umfasst 32 Arten.

Anne Seltmann 10.06.2016, 09.05 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL