Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Garten

Moments N° #01

N° #01



And now I present to you my 2. grandchild




Jeder Tag trägt schöne Momente in sich. Für jeden von uns. Ob es die Morgensonne ist die dich wach küßt...oder eine gute Tasse Kaffee...oder der liebste Lieblingsmensch der neben dir aufwacht...oder aber auch der freundliche Gruß des Nachbarns und vieles mehr.
Jeder einzelne Tag trägt Momente in sich...auch wenn die Zeiten vielleicht sorgenvoll sind. Man muss nur genau hinschauen, auch wenn sie noch so klein sind. 
Und diese Momente gilt es festzuhalten, egal wie...ob mit Worten in einem Tagebuch, ob in Bildern oder einfach nur im Herzen.
Und genau hierum dreht sich die Blogaktion von...


...Glasperlengarten

Anne Seltmann 16.11.2015, 18.13 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das Märchen von dem guten Kartoffelkönig

kartoffelkönig

Kartoffeldesignerin: Olivia F.




Es war einmal eine große Kiste Kartoffeln. Die stand im Winter im Keller eines alten Hauses. Und prachtvolle Kartoffeln waren darin, eine war noch dicker als die andere.

Eines Tages aber, da rief es aus der Kartoffelkiste: „Ich will nicht geschält werden! Ich will auch nicht gekocht werden! Und gegessen werden will ich schon gar nicht! Denn ich bin der große Kartoffelkönig!"

Und das ist auch wahr gewesen. Denn mitten in der Kartoffelkiste hat der Kartoffelkönig gelegen. Der war so groß wie zwölf andere große Kartoffelkönige.

Da kam die Großmutter in den Keller, denn sie wollte ein Körbchen Kartoffeln holen. Die wollte sie schälen und zum Mittagessen mit Salz und Wasser kochen. Auch den Kartoffelkönig legte sie in ihr Körbchen und sagte: „Ei, das ist mal eine dicke Kartoffel!"

Aber als die Großmutter mit dem Körbchen aus dem Keller kam und über den Hof ging, da sprang der Kartoffelkönig hops - aus dem Körbchen und rollte so geschwind durch den Hof davon, dass die Großmutter nicht hinterher konnte.

„Ach", sagte sie, „ich will sie nur laufen lassen, die dicke Kartoffel. Vielleicht finden ein paar arme Kaninchen sie und fressen sich dick und satt daran."

Der große, dicke Kartoffelkönig aber rollte immer weiter.


Zuerst begegnete ihm der Igel und sagte zu ihm: „Halt, dicke Kartoffel, warte doch ein Weilchen, ich will dich zum Frühstück essen!"

„Nein, nein", rief der Kartoffelkönig. „Die Großmutter mit der Brille hat mich nicht gefangen, und du, Igel Stachelfell, kriegst mich auch nicht!"

Und eins, zwei, drei - rollte er weiter, bis in den Wald hinauf.

Da begegnete ihm das Wildschwein. „Halt, du prachtvolle, dicke Kartoffel", rief es. „Warte doch ein Weilchen, ich will dich geschwind fressen!"

„Nein", antwortete der Kartoffelkönig. „Die Großmutter mit der Brille hat mich nicht gefangen, Igel Stachelfell hat mich nicht gefangen, und du, Wildschwein Grunznickel, kriegst mich auch nicht!"

Und eins, zwei, drei - rollte er auch schon weiter durch den Wald.


Da begegnete ihm ein Hase, der rief: „Halt, du schöne dicke Kartoffel, warte doch ein Weilchen, ich will dich eben aufessen!"

„Nein", sagte der Kartoffelkönig. „Die Großmutter mit der Brille hat mich nicht gefangen, Igel Stachelfell hat mich nicht gefangen, Wildschwein Grunznickel hat mich nicht gefangen, und du Hase Langohr, kriegst mich auch nicht!"

Und ein, zwei, drei - rollte er weiter durch den Wald, der große Kartoffelkönig.


Da begegnete ihm die Hexe Tannenmütterchen, und sie sagte: „Halt, warte doch ein Weilchen, du leckerer Kartoffelkönig, ich will dich nur eben kochen und aufessen!"

„Nein", rief der Kartoffelkönig. „Die Großmutter mit der Brille hat mich nicht gefangen, Igel Stachelfell hat mich nicht gefangen, Wildschwein Grunznickel hat mich nicht gefangen, Hase Langohr hat mich nicht gefangen, und du, Hexe Tannenmütterchen, kriegst mich auch nicht!" Und eins, zwei, drei - rollte er weiter, der große Kartoffelkönig.

 

Da begegneten ihm zwei arme Kinder. Sie hatten großen Hunger und sagten: „Ach, was läuft denn da für eine dicke Kartoffel! Wenn wir die zu Hause hätten, dann könnte die Mutter uns einen großen Reibekuchen davon backen, und wir würden endlich wieder einmal richtig satt!"

Als das der Kartoffelkönig hörte, bekam er Mitleid. Er hielt mitten im Laufen ein, und hops - sprang er den armen Kindern ins Körbchen.

Und die Kinder bekamen mittags zu Hause einen dicken, fetten Reibekuchen. Ja, und das war das Ende des Kartoffelkönigs.

 

 
Quelle:
Nach einem alten Volksmärchen

Anne Seltmann 28.10.2014, 07.45 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Land unter...

hieß es am Freitag und das Unwetter hat Teile der Kieler Innenstadt unter Wasser gesetzt. Einige Straßen standen so tief unter Wasser, dass die Fahrzeuge nur noch mühsam vorankamen. Die Feuerwehr rückte im Laufe des Freitagabends zu 25 Einsätzen aus.
Dann heute morgen das Elend in meinem KiGa...der Keller stand fast Kniehoch unter Wasser. Am Sonntag hatten Eltern (die in der Nähe wohnen) schon erste grobe Räumarbeiten vorgenommen, eine Trockenfirma hatte erste hygienische Massnahmen vorgenommen und Trockengeräte aufgestellt, aber es gab später für uns noch viel zu tun. Vom Gestank ganz abgesehen, mußte der Kindergartenbetrieb ganz normal aufrecht erhalten werden. Ein Glück, dass es heute nicht regnete, so dass wir fast ausschließlich draußen waren.

Sämtliche Möbel, elektronische Dartscheibe, Kissen, Spielmatratzen und vieles mehr überlassen wir nun dem Sperrmüll...
Langsam haben wir die Faxen dick...mittlerweile haben wir fast jedes Jahr diese Prozedur mit den Fäkalien, die in unsere Kellerräume bei Unwetter hochdrücken.





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Jetzt eine ausgiebige Dusche und zur Belohnung...

ERDBEEREN 





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Anne Seltmann 02.07.2012, 19.15 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der botanische Garten in Kiel...

bietet immer wieder tolle Sehenswürdigkeiten oder auch Ausstellungen.
Kürzlich noch ist eine seltene Pflanze erblüht und zwar die/der Titanenwurz

Der Titanenwurz ist mit der Bildung des Blütenstandes fertig. Nun hat sie geblüht, ist bestäubt worden und man wartet gespannt ob sie auch Früchte ansetzen wird.

Mehrere Nächte war sie geöffnet und wie mir zu Ohren kam, soll sie auch sehr gestunken haben. Leider konnte ich kein Foto mehr von ihr schießen. Aber dafür habe ich mit meinen Hortkindern am Donnerstag andere Schönheiten entdeckt, die euch hier zeigen möchte. Da es sehr kalt draußen war, haben wir uns überwiegend in den Tropenhäusern aufgehalten. Und so sieht dann der Bambus aus, wenn die Kamera beschlägt.


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Warten wir ein Weilchen bis sie es verkraftet hat und die Linse wieder frei gibt.

Dass es einen Leberwurstbaum gibt ist uns hinlängst bekannt, aber wie unten zu sehen "Buddhas Hand" noch nicht und so hat es uns überrascht, dass sie eine Zitrusart ist und  ursprünglich aus dem Nord-Osten Indiens kommt. Die Frucht ist in fingerähnliche Teile segmentiert und leuchtend gelb.


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Noch bis zum 15. April ist die Ausstellung "Viererley" zu sehen.


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Die rundlichenFrauenfiguren mit ihren sockelartigen Füßen und ihren Händen mit nur vier Fingern sind der Comicwelt und der Pop-Kultur entlehnt und die haben es uns besonders angetan. Die Wesen strahlen in ihrer Rundlichkeit Gelassenheit und Ruhe aus.


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Aber schauen wir weiter: Der Frühling zeigt sich drinnen wie draußen und endlich geraten auch wieder andere Pflanzen ins Blickfeld.


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Warten wir gespannt auf wärmere Tage wenn in allen Ecken des Botanischen Gartens noch anderes Faszinierendes zu entdecken gibt.


Anne Seltmann 06.04.2012, 17.44 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Tag des Betanischen Gartens

Im Botanischen Garten der Christian-Albrechts-Universität in Kiel konnte man heute  Führungen, Vorträge, Bastel- und Rätselaktionen, Rundgänge und Besichtigungen in den sonst nicht zugänglichen Anzuchts- und Forschungsbereichen erleben.



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Thema: Bionik-wie die Wissenschaft von den Pflanzen lernt. Welche Tricks die grünen Gesellen sonst noch anwenden, ist einfach faszinierend.
Unter Bionik versteht man das kreative Umsetzen von Anregungen aus der Biologie in die Technik, das heißt ein durch die Natur angeregtes „Neuerfinden“. Pflanzen haben in jahrmillionenlanger Anpassung perfekte Antworten auf technische Herausforderungen gefunden.



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So gelingt es dem Riesenbambus, mit minimalem Materialaufwand extrem stabile Strukturen zu schaffen. Flugsamen verschiedenster Pflanzenarten funktionieren nach unterschiedlichen Prinzipien, vom Propeller- bis zum Segelflieger. Viele Eigenschaften von Pflanzen hat sich die Technik zu Nutzen gemacht oder könnten in Zukunft als Vorbild neuer Entwicklungen dienen.


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Das wohl bekannteste Bionik-Produkt kennen wir und und weitere Millionen von Menschen in aller Welt: den Klettverschluss. 1948 entdeckte der Schweizer Wissenschaftler Georges de Mestral das Prinzip für diesen Verschluss.
Immer wenn er mit seinem Hund von der Jagd zurückkam, waren beide voller Kletten. De Mestral untersuchte den Haltemechanismus der Klettfrucht unter dem Mikroskop und baute ihn nach. Patentiert wurde diese "Erfindung der Natur" unter dem Namen VELCRO.


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Das erste deutsche Patent im Bereich Bionik wurde 1920 Raoul Heinrich Francé für einen „Neuen Streuer“ nach dem Vorbild einer Mohnkapsel erteilt (Dt. Patentamt, Nr. 723730)


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Der Rundgang und die Führung war sehr interessant
und wir haben auf unsere alten Tage eine Menge gelernt und mitnehmen können.


Anne Seltmann 12.06.2011, 19.51 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

MeineTo-do-Liste

 

Ein Kindergartenjahr neigt sich dem Ende zu!

Heute (jetzt): Schultüten basteln, mit Naschi und diversen kleinen Schreibartikeln versehen, Foto-CD brennen (jedes Kind bekommt persönliche Bilder, die ich im Laufe der Kindergartenzeit fotografiert habe). Cover Label für die CD aussuchen u. drucken, Gruppenfoto drucken und mit einem Rahmen versehen und der will auch noch aufgehübscht werden.
Abschiedsgeschenk für die FSJ-Kraft einpacken. usw. usw.


Für morgen muss ich aber auch noch meine  Sprachförderung vorbereiten: Geräuschedomino befüllen, Farb-und Tastmemorie fertigstellen, Fühlsäckchen befüllen, Obst klein schneiden für eine Ratespiel.
Honorarabrechnung ausdrucken...


Ich will in mein Bett, kann mal jemand für mich weitermachen?

;-)

Anne Seltmann 06.07.2010, 20.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL

In den nächsten drei Tagen...



bitte nicht stören.
Wir schreiben an einer Konzeption und mir rauscht jetzt schon der Kopf.

Ein Konzept ist Grundlage für Identifikation, Sinngebung und Motivation der Mitarbeiter/Innen. Es bietet Orientierungshilfen an und zeigt Möglichkeiten zur Weiterentwicklung auf. Mit einem Konzept werden pädagogischen Ziele geklärt die ein Team verfolgen will. Nur einheitliche Ziele verhelfen zu mehr Sicherheit in einem Team. Mit einem Konzept bezieht man Position zu verschiedenen Kooperationspartnern und überlegt sich, wie die Institution in der Öffentlichkeit auftreten soll. Wie bei vielem ist der Weg wichtig wie das Resultat. Der Prozess der Konzeptentwicklung ist deshalb auf jeden Fall auch eine Weiterentwicklung des Teams.



Anne Seltmann 07.04.2010, 08.44 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Über und über




Weiße Blüten
hat der Apfelbaum
vor unserem Kindergarten

Dahinter springende Kinder
im Sand und auf der Wiese
buntes Durcheinander

Ich sehe ihnen zu
von meiner Bank
und lausche ihrem Lachen

Über mir ein Vogelnest
Zwitschernde Vögel
aufgeregtes Flattern

Überwältigt
von der Vielfalt
der Orchesterstimmen

Ich löse mich ungern
aus dem Atem
der feinen Töne

Überreich beschenkt
wie ein Kind
so fühle ich mich



~*~


© Anne Seltmann


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Anne Seltmann 13.11.2006, 05.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL