Tag: Sie

In einer modernen Stadt lebten einst drei kleine Schweinchen namens Paul, Lisa und Max. Sie beschlossen, unabhängig zu werden und sich eigene Häuser zu bauen.
Paul, der das schnelle Leben liebte, baute sich ein Haus aus Pappkartons, die er von einem großen Online-Händler bestellt hatte. "Es ist leicht aufzubauen und kostet fast nichts," dachte er. Lisa, die gerne recycelte, baute ihr Haus aus alten Plastikflaschen, die sie in verschiedenen Recyclingstationen gesammelt hatte. Max, der sich für Architektur und nachhaltiges Bauen interessierte, entschied sich für ein solides Haus aus Holz, das er aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern bezog.
Eines Tages hörten sie von einem gefährlichen Cyber-Wolf, der die Netzwerke der Stadt infiltrierte und sensible Daten stahl. Der Cyber-Wolf beschloss, die drei kleinen Schweinchen zu hacken und ihre Häuser zu zerstören.
Er begann mit Pauls Haus. "Pappkartons und billige Passwörter sind kein Hindernis für mich," lachte der Wolf und schickte einen simplen Phishing-Angriff. Das Haus brach sofort zusammen, und Paul rannte zu Lisa.
Beim Plastikflaschen-Haus angekommen, versuchte der Cyber-Wolf es mit einem ausgeklügelten Malware-Angriff. Die Plastikflaschen hielten nicht stand, und auch Lisas Haus brach zusammen. Paul und Lisa flohen schnell zu Max.
Max hatte ein sicheres Smart Home mit einem fortschrittlichen Sicherheitssystem und starken Firewalls gebaut. Der Cyber-Wolf versuchte, in das System einzudringen, doch Max hatte alle Sicherheitsupdates installiert und benutzte komplexe Passwörter. Der Wolf kämpfte lange, aber es gelang ihm nicht, das System zu überwinden.
Am Ende gab der Cyber-Wolf auf und zog weiter, auf der Suche nach leichteren Zielen. Paul und Lisa lernten eine wichtige Lektion und verbesserten ihre eigenen Sicherheitsvorkehrungen.
So lebten die drei kleinen Schweinchen sicher und glücklich in Max´ hochmodernem, nachhaltigem Haus und achteten immer darauf, ihre digitalen und physischen Schutzmaßnahmen auf dem neuesten Stand zu halten.
Die drei kleinen Schweinchen ist ein englisches Märchen, das unter anderem von Joseph Jacobs veröffentlicht wurde.
Anne Seltmann 30.05.2024, 14.53 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


Leuchtfeuer
bist du
in sternenloser Nacht.
Richtungsweisend
auf verlorenem Weg.
In deinem Hafer
werfe ich Anker.
~*~
© Anne Seltmann


Anne Seltmann 13.03.2024, 06.27 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
197/2024

Ich erinnere noch wie gestern, als ich mit Frau Waldspecht vor Urzeiten (2011 ?) in der Glücksfabrik *Koziol war. 
Ich bin ja sonst nicht für Plastik, aber dieses Teesieb musste einfach sein!
Koziol ist ein Hersteller von Designartikeln und Wohnaccessoires aus Kunststoff in Erbach.

[* Namensnennung und Verlinkung...unbeauftragt und unbezahlt!]
Anne Seltmann 13.02.2024, 05.54 | (6/3) Kommentare (RSS) | TB | PL


Die Tanne wiegt sich im Wind,
ein kleiner Vogel kam geschwind.
Sang ein Lied von Freiheit und Seligkeit.
Der kleine Vogel, ein Bote der Zeit.
~*~
© Anne Seltmann

Anne Seltmann 27.11.2023, 15.13 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


Über Brücken
die Welten verbinden
Schritte gehen
die Hoffnung vereinen
Brücken verbinden Orte
Flüsse, Täler und das Meer
Sie tragen Träume
verbinden Herzen
Brücken sind Symbole,
vereinigen Menschen
sie tragen Geschichten
sie sind Teil des Ganzen
~*~
© Anne Seltmann

Anne Seltmann 11.11.2023, 17.26 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

So wie das letzte Grün in Farbentiegeln
sind diese Blätter, trocken, stumpf und rauh,
hinter den Blütendolden, die ein Blau
nicht auf sich tragen, nur von ferne spiegeln.
Sie spiegeln es verweint und ungenau,
als wollten sie es wiederum verlieren,
und wie in alten blauen Briefpapieren
ist Gelb in ihnen, Violett und Grau;
Verwaschnes wie an einer Kinderschürze,
Nichtmehrgetragnes, dem nichts mehr geschieht:
wie fühlt man eines kleinen Lebens Kürze.
Doch plötzlich scheint das Blau sich zu verneuen
in einer von den Dolden, und man sieht
ein rührend Blaues sich vor Grünem freuen.
~*~
Rainer Maria Rilke
Anne Seltmann 22.09.2023, 05.53 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
September 2023

Diese Blindensignalisierung erinnert mich immer an ein staunendes Gesicht.
Solche Elemente der Blindensignalisierung befinden sich an Straßenübergängen. Sie sind Taster mit einem Orientierungston und einem Vibrationssignal. In den letzten Jahren kamen auch Lautsprecher hinzu.Durch einen Orientierungston ist das Auffinden des Ampelmastes viel einfacher. Außerdem gibt es noch Vibration am Taster und einen Freigabeton aus dem Lautsprecher. So kann das Grünsignal für blinde und sehbehinderte Menschen besser wahrgenommen werden!
Anne Seltmann 01.09.2023, 00.00 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


In einer Welt voller Farben und Träume,
verweilen manche in grauen Säumen.
Fantasielos und ohne Schwung,
verharren sie im Alltagstrott so stumm.
Kein Funken Kreativität entfacht,
kein Zauber, der die Sinne entfacht.
Die Tage ziehen trist vorbei,
ohne Magie, ohne Fantasie.
Die Fantasielosen gehen einher,
ohne zu sehen, was um sie her.
Sie verpassen die Wunder dieser Welt,
die Geschichten, die das Leben erzählt.
Lasst uns die Fantasielosen wecken,
ihnen neue Welten schenken.
Mit Farben, Tönen und Geschichten,
wollen wir ihre Sinne wieder richten.
Denn Fantasie ist wie ein Flügelschlag,
der uns in ferne Welten trägt.
Sie lässt uns träumen, sie lässt uns sein,
sie erfüllt das Leben mit Glanz und Schein.
~*~
© Anne Seltmann

Anne Seltmann 15.08.2023, 08.08 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ob ich Biblio- was bin ?
Phile? "Freund von Büchern" meinen Sie ?
Na, und ob ich das bin !
Ha ! und wie !
Mir sind Bücher, was den anderen Leuten
Weiber, Tanz, Gesellschaft, Kartenspiel,
Turnsport, Wein und weiß ich was, bedeuten.
Meine Bücher --- wie beliebt ? Wieviel ?
Was, zum Henker, kümmert mich die Zahl.
Bitte, doch mich auszureden lassen.
Jedenfalls: viel mehr, als mein Regal
Halb imstande ist zu fassen.
Unterhaltung ? Ja, bei Gott, das geben
Sie mir reichlich. Morgens zwölfmal nur
Nüchtern zwanzig Brockhausbände heben ---
Hei ! das gibt den Muskeln die Latur.
Oh, ich mußte meine Bücherei,
Wenn ich je verreiste, stets vermissen.
Ob ein Stuhl zu hoch, zu niedrig sei,
Sechzig Bücher sind wie sechzig Kissen.
Ja natürlich auch vom künstlerischen
Standpunkt . Denn ich weiß die Rücken
So nach Gold und Lederton zu mischen,
Daß sie wie ein Bild die Stube schmücken.
Äußerlich ? Mein Bester, Sie vergessen
Meine ungeheure Leidenschaft,
Pflanzen fürs Herbarium zu pressen.
Bücher lasten, Bücher haben Kraft.
Junger Freund, Sie sind recht unerfahren,
Und Sie fragen etwas reichlich frei.
Auch bei andern Menschen als Barbaren
Gehen schließlich Bücher mal entzwei.
Wie ? - ich jemals auch in Büchern lese ??
Oh, sie unerhörter Ese---
Nein, pardon! - Doch positus, ich säße
Auf dem Lokus und Sie harrten
Draußen meiner Rückkehr, ach dann nur
Ja nicht länger auf mich warten.
Denn der Lokus ist bei mir ein Garten,
Den man abseits ohne Zeit und Uhr
Düngt und erntet dann Literatur.
Bücher - Nein, ich bitte Sie inständig:
Nicht mehr fragen ! Laß dich doch belehren !
Bücher, auch wenn sie nicht eigenhändig
Handsigniert sind, soll man hochverehren.
Bücher werden, wenn man will, lebendig.
Über Bücher kann man ganz befehlen.
Und wer Bücher kauft, der kauft sich Seelen,
Und die Seelen können sich nicht wehren.
~*~
Joachim Ringelnatz
Anne Seltmann 09.06.2023, 06.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Im Allgemeinen bin ich Kaffeetrinkern. Doch abends koche ich mir gerne Tee. Allerdings dann eine Kanne voll. Dieser Elch hat die Aufgabe eines Teesiebes und lässt eher nur einen Becher zum filtern zu. Den habe ich vor Drölfhundert Jahren einmal gekauft, als ich bei Frau Waldspecht zu Besuch war und wir in der * Glücksfabrik shoppen waren.


Anne Seltmann 25.11.2022, 11.36 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL