Ausgewählter Beitrag

Dem Genuss auf der Spur




 Knoblauch – Liebe auf den zweiten Atem

 

Heute ist in den Vereinigten Staaten der National Garlic Day – also der perfekte Moment, um einer Zutat zu huldigen, die alles kann… außer sich unauffällig verhalten: dem Knoblauch.

 

Knoblauch ist ehrlich. Er kündigt sich nicht höflich an, er tritt einfach ein – und bleibt.

Manche sagen: „Oh nein, Knoblauch! Andere sagen: „Mehr davon! Dazwischen gibt es eigentlich nichts.

 

In der Küche ist er ein kleines Wunder: Roh bringt er dich zum Nachdenken (und deine Augen zum Tränen), gebraten wird er plötzlich sanft und charmant – fast so, als hätte er beschlossen, sich doch noch von seiner besten Seite zu zeigen.

 Und ja, wir müssen kurz darüber sprechen: Knoblauch hat… Nachwirkungen. Aber seien wir ehrlich – alles, was so gut schmeckt, darf auch ein bisschen Charakter haben.

Außerdem: Wer Knoblauch isst, ist selten allein – zumindest nicht olfaktorisch.

 

Früher glaubte man übrigens, Knoblauch halte Vampire fern. Heute wissen wir: Er hält höchstens Menschen fern, die keinen guten Geschmack haben.

 

Fazit:

Knoblauch ist nichts für Halbherzige.

Er ist laut, ehrlich und bleibt im Gedächtnis –

und vielleicht ist genau das seine größte Stärke.





Anne Seltmann 19.04.2026, 14.00

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Kommentare zu diesem Beitrag

1. von Tiger

Eine köstliche Hommage an ihn!
Moderat eingesetzt wird er eine Speise immer bereichern, und selbst die, die meinen ihn eklig zu finden, haben ihn schon hunderttausendmal (auch in Lokalen oder ;-( Fertiggerichten) unbemerkt mitgegesessen!!! ...und geschwärmt wie gut doch die Speise war. :sarcastic: :lacher:

Gutgeschmackige Liebgrüße
Tiger
::cat:

vom 19.04.2026, 16.05