
Hoffnungsvoll?

Nase voll

Mit Müh und Not bin ich vom Dienst nach Hause gefahren. Man muss sich vorstellen, ich habe immer zwischen meinem Zuhause und Arbeitstelle eine riesige Brücke über den Nordostsee-Kanal zu bewältigen. Oft sind die Witterungsverhältnisse gerade
dazwischen so unterschiedlich wie nur irgendwie. In Kiel kann es noch recht harmlos aussehen und in meinem Dorf, sprich auf der anderen Seite herrschen katastrophale Zustände, oder umgekehrt.
Heute waren beide Teile gleichermaßen betroffen, sprich schneebefallen. Gefühlte 50 cm Neuschnee...heute Nachmittag!
Das eine oder andere Mal in vergangenen Jahren, stand ich mit einigen Autos auf der Hochbrücke,
weil NICHTS mehr ging. Wir haben uns gegenseitig die Autos angeschoben,
damit wir endlich wieder runter kamen.
Urplötzlich mußte ich an 1978 denken, als die Schneekatastrophe war. Ich hatte damals mit Nachbarn unseren Schlitten gepackt und sind ins Nebendorf
g e g a n g e n um Lebensmittel einzukaufen, weil es hier kaum noch etwas gab. Seitdem ist meine Vorratshaltung eine andere geworden, das könnt ihr mir glauben :-))
Morgen ist ein neuer Tag, morgen werde ich schauen ob ich hier weg komme...denn die Kinder kommen in den KiGa...die Schulen schließen, aber die Kindergärten nicht...
