

Katzenbabys haben diese erstaunliche Fähigkeit, die Welt für einen Moment anzuhalten. Kaum größer als eine Handfläche, tapsen sie mit übergroßen Pfoten durchs Leben, als müssten sie erst noch herausfinden, wie alles funktioniert.
Ihr Blick ist gleichzeitig neugierig und völlig unschuldig, ihr Spiel ein kleines Chaos aus Sprüngen, Stolpern und plötzlichen Entdeckungen. Und irgendwo zwischen Schnurren, Fauchen im Mini-Format und diesem unbeholfenen Mut entsteht etwas, dem man sich kaum entziehen kann.
Vielleicht liegt die Faszination darin, dass Katzenbabys uns daran erinnern, wie leicht und verspielt das Leben sein kann – zumindest für einen kurzen, sehr flauschigen Moment.
Anne Seltmann 18.03.2026, 08.23| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: PerlenhafteProjekte | Miau-velous Moments, Katzen, Gizmo, Katzenbabys,

MS „Laboe – das Schiff, das den Alltag einfach über Bord wirft
Es gibt Schiffe, die fahren. Und es gibt Schiffe wie die MS „Laboe (eigentlich eine Fähre) – die lassen einen erstmal ankommen. Schon beim Einsteigen passiert etwas Merkwürdiges:
Der Stress bleibt irgendwie am Steg stehen. Wahrscheinlich hat er keine Fahrkarte bekommen. Kaum legt die Fähre, übernimmt der Wind das Kommando.
Haare? Egal. Frisur? Vergessen. 
Dafür gibts gratis Meeresluft und Möwen-Kommentare von oben. Man steht da, schaut aufs Wasser und denkt: „Ach… so fühlt sich also Durchatmen an. Und während die MS „Laboe gemütlich ihre Bahn zieht, merkt man plötzlich: Hier geht es gar nicht darum, schnell irgendwo anzukommen. Hier geht es darum, einfach mal nicht schnell zu sein. Das Einzige, was hier wirklich Fahrt aufnimmt, sind die Gedanken – und vielleicht die Erkenntnis, dass man viel öfter aufs Schiff steigen sollte.

Technisches:
Die MS „Laboe wirkt auf den ersten Blick wie ein ganz normales Ausflugsschiff. Sie ist aber eine Fähre, also kein „Schiff im klassischen Sinne einer Reise- oder Ausflugsfahrt, sondern ein Verkehrsmittel in Kiel, das Menschen gezielt von einem Ort zum anderen bringt Erst wenn sie ablegt, merkt man, dass hier etwas anders ist. Es ist leiser. Kein lautes Dröhnen, eher ein sanftes Gleiten über das Wasser.
Während man an Deck steht und auf die Förde schaut, denkt man nicht sofort an Technik. Und doch arbeitet unter den Füßen etwas ziemlich Modernes. Die Fähre fährt teilweise elektrisch und nutzt zusätzlich einen klassischen Motor. Je nach Strecke und Bedarf wechselt sie einfach zwischen beiden. Das spart Energie, schont die Umwelt und sorgt dafür, dass die Fahrt angenehm ruhig bleibt.
Man spürt davon eigentlich nur eines: Entspannung. Kein Ruckeln, kein Lärm, nur Wasser, Wind und dieses leise Gefühl, dass sich hier etwas verändert hat.
Vielleicht ist es genau das, was die MS „Laboe besonders macht. Sie bringt einen nicht nur über das Wasser, sondern zeigt ganz nebenbei, wie sich Reisen ein Stück weiterentwickelt hat.
Anne Seltmann 18.03.2026, 04.00| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: PerlenhafteProjekte | Maritimer Mittwoch, Kiel, Fähre, Laboe, Schiff, Fördefährlinien,