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1000 Fragen an dich selbst 671-680






1.      Vermeidest du bestimmte Musik, weil du davon traurig wirst?

Nein, manchmal höre ich sie bewusst und gebe mich dieser Traurigkeit hin.

2.      Bist du ein Mensch der Worte oder ein Mensch der Tat?

Ich würde sagen Beides!

3.      Welcher deiner fünf Sinne ist am besten entwickelt?

Ich glaube, bei mir ist es eindeutig die Sprache – genauer gesagt: der Umgang mit Worten. Ich liebe es, Gedanken in Worte zu fassen, mit ihnen zu spielen und manchmal genau den einen Satz zu finden, der etwas ausdrückt, wofür man vorher selbst keine Worte hatte.

4.      Wann hast du Mühe, dir selbst in die Augen zu schauen?

Ich wüsste keinen Moment!

5.      Wer kann dich am besten trösten?

Mein Lieblingsmensch!

6.      Was war deine größte Dummheit?

Das bleibt ein Geheimnis!

7.      Über welches Unrecht kannst du dich sehr aufregen?

Über Ungerechtigkeit, die Menschen trifft, die sich nicht wehren können – besonders wenn Macht, Geld oder Einfluss darüber entscheidet, wer Recht bekommt und wer nicht. Das finde ich schwer auszuhalten. Und ganz besonders regt mich Gleichgültigkeit auf, wenn Unrecht gesehen, aber einfach hingenommen wird.

8.      Was war das schönste Kompliment, dass du jemals bekommen hast?

Es gab im Laufe meines Lebens viele schöne Komplimente, und ich könnte mich wahrscheinlich gar nicht für eines entscheiden. Aber besonders berührt haben mich immer die Worte von Eltern über meine „Arbeit mit ihren Kindern. Wenn Eltern mir gesagt haben, wie gut ich ihrem Kind getan habe, wie sehr es sich bei mir wohlgefühlt oder durch mich etwas Wichtiges gelernt hat, war das für mich viel mehr als nur ein Kompliment. Es war die schönste Bestätigung dafür, dass das, was ich mit Herz und Leidenschaft getan habe, etwas bewirkt hat.

9.      Was entscheidet, ob dir jemand sympathisch ist oder nicht?

Ich glaube, es ist vor allem die Art, wie jemand mit anderen Menschen umgeht. Ob jemand ehrlich, herzlich und respektvoll ist, ob er zuhören kann und echtes Interesse zeigt. Ich mag Menschen, die sich nicht verstellen müssen und bei denen man das Gefühl hat, einfach man selbst sein zu dürfen. Oft ist es aber auch etwas ganz Unbeschreibliches – eine bestimmte Ausstrahlung, ein Blick oder eine Art zu lachen. Manchmal passt die Chemie einfach sofort, ohne dass man genau sagen kann, warum.

10.Was geht zu langsam?

Die Zeit, wenn man auf etwas wartet, auf das man sich von Herzen freut. Und manchmal auch die Zeit, wenn man einen schönen Moment am liebsten festhalten würde. Ansonsten könnte für meinen Geschmack vieles im Leben ruhig etwas schneller gehen – vor allem, wenn man auf eine Antwort, eine Entscheidung oder einfach auf den nächsten schönen Moment wartet.




Anne Seltmann 27.08.2026, 05.59

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